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Konferenzen zum Thema Umweltchemie, Geochemie in Deutschland

Conference-Service.com stellt der Öffentlichkeit ein Kalendarium wichtiger Konferenzen, Symposien und sonstiger Tagungen im wissenschaftlich-technischen Bereich zur Verfügung. Obwohl das Verzeichnis mit großer Sorgfalt zusammengestellt und ständig aktualisiert wird, weisen wir auf die Möglichkeit von Fehlern ausdrücklich hin. Bitte vergewissern Sie sich immer beim Veranstalter, bevor Sie über die Teilnahme oder Nichtteilnahme an einer Konferenz entscheiden.

Organisatoren können kostenlos ihre Konferenzankündigungen veröffentlichen.

1.zum Seitenanfang gehen[ID=239303]FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat)
22. Apr 2009; Offenbach am Main, Deutschland

Zusammenfassung: Methodik der FFH-Verträglichkeitsuntersuchung anhand von Praxisprojekten Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein mittlerweile bewährtes Instrument. Mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist ein weiteres gemeinschaftsrechtliches Instrument zur Sicherung des Naturhaushalts hinzugekommen. Die FFH-Richtlinie ist ein neues bedeutendes Regelwerk des Europäischen Umweltschutzes mit erheblicher Wirkung. Sie hat das Ziel, durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume zur Sicherung der Artenvielfalt beizutragen. Im Unterschied zur UVP, deren Anwendungsbereich sich generell auf Projekte bestimmter Art und Größe bezieht, ist es für den Anwendungsbereich der FFH-Verträglichkeitsprüfung maßgegbend, ob ein 'Natura 2000'-Gebiet durch eine konkrete Maßnahme oder Planung betroffen sein könnte. Solche Projekte oder Pläne müssen nicht innerhalb eines 'Natura 2000'-Gebietes liegen. Auch Projekte, die von außen beeinträchtigend in das Gebiet einwirken könnten, können einer Prüfung zu unterziehen sein. Über das Erfordernis einer FFH-Verträglichkeitsuntersuchung ist folglich im Einzelfall zu entscheiden. Neben den wesentlichen Inhalten und Prüfschritten werden auch häufig auftretende Fragestellungen im Zusammenhang mit der Verträglichkeitsprüfung nach Art. 6 der FFH-Richtlinie behandelt. Praktische Beispiele ergänzen die Darstellungen.

Webseite: http://www.umweltinstitut.de/programme/artenschutz.pdf
Kontakt: Umweltinstitut Offenbach Frankfurter Straße 48 63065 Offenbach am Main Deutschland Herbert Pfaff-Schley; Tel.: (069-810679)
2.zum Seitenanfang gehen[ID=239315]Abriss- und Rückbaukonzepte, Flächenrecycling und Bodenmanagement
13. Mai 2009; Offenbach am Main, Deutschland

Zusammenfassung: Seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes gilt auch im Gebäuderückbau das Gebot zur Vermeidung nicht wiederverwertbarer Abfälle. Die Vermeidung nicht wiederverwertbarer Abbruchmaterialien ist jedoch nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Hochwertige Recyclingbaustoffe stellen ein Wirtschaftsgut dar, dessen Bedeutung künftig weiter steigen wird. Neue Maßstäbe in der Abfallverwertung sind mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz und der Bodenschutz- und Altlastenverordnung, die bei der Verwertung Priorität vor dem Abfallrecht haben, gesetzt. Die Effizienz geeigneter Rückbauverfahren, die eine sinnvolle Verwertung ermöglichen, wird somit auch zu einem wesentlichen Kostenfaktor der Rückbaumaßnahme. Bauherr und Bauleitung stehen vor der Aufgabe, vor, während und nach der Rückbaumaßnahme eine Güteüberwachung der einzelnen Materialchargen vorzunehmen.

Webseite: http://www.umweltinstitut.de/programme/abrisskonzepte.pdf
Kontakt: Umweltinstitut Offenbach Frankfurter Straße 48 63065 Offenbach Deutschland Herbert Pfaff-Schley; Tel.: (069-810679)
Verwandte Fachgebiete: Angewandte Chemie: Bauchemie & Archäometrie
3.zum Seitenanfang gehen[ID=228884]GDCh-Fortbildungskurs — Ökologische Chemie
26. Mai 2009; Leipzig, Deutschland

Zusammenfassung: Das Umweltverhalten chemischer Stoffe wird wesentlich durch physikochemische Stoffeigenschaften und mit der Molekülstruktur verknüpfte Reaktivitätsprofile bestimmt. Während erstere für die Verteilung zwischen Umweltkompartimenten (Boden, Luft, Wasser, Sediment) und Tendenzen zur Anreicherung in abiotischen oder biotischen Kompartimenten ausschlaggebend sind, ist die Molekülreaktivität eine Schlüsselgröße für die Verweilzeit der Stoffe unter Umweltbedingungen sowie für die mögliche Bildung von Sekundärschadstoffen und Abbauprodukten durch Reaktion mit Photooxidantien sowie durch Hydrolyse- und Redoxprozesse. Unter Einbeziehung konkreter Beispiele umweltrelevanter Stoffklassen werden folgende Themenschwerpunkte behandelt: - REACH-Anforderungen für physikochemische Stoffeigenschaften - Konzept der ökologischen Stoffbewertung - Molekulare Wechselwirkungen - Umweltrelevante Stoffeigenschaften und zugehörige Rechenverfahren (QSAR) - Transformationsreaktionen und Abbauprozesse (indirekte Photolyse, Hydrolyse, Bioabbau) - Bioverfügbarkeit, Bioakkumulation und zugehörige QSAR-Modelle - Chemodynamische Multimedien-Modelle - Ökologisches Risiko (PEC/PNEC-Verhältnis) Ziel des Kurses ist ein mechanistisches Verständnis des Umweltverhaltens chemischer Fremdstoffe. Im Vordergrund stehen Grundprinzipien der Verteilung der Stoffe zwischen Umweltkompartimenten, ihrer Bioakkumulation und ihrer medienspezifischen Abbauprozesse. Einen Schwerpunkt hierbei bilden QSAR-Methoden zur Berechnung umweltrelevanter Stoffeigenschaften aus der Molekülstruktur. Bei den Abbaureaktionen geht es insbesondere um deren Abhängigkeit von der Molekülreaktivität sowie um die sich daraus ergebenden Halbwertszeiten unter Umweltbedingungen.

Zielgruppe: Chemiker, Lebensmittelchemiker, Biochemiker, Biologen und Naturwissenschaftler mit chemischen Kenntnissen, welche sich für Tätigkeiten im Bereich der ökologischen Stoffbewertung vorbereiten bzw. fortbilden möchten oder ein anderweitiges Interesse am mechanistischen Verständnis des Verhaltens und Verbleibs chemischer Fremdstoffe in der Umwelt haben.

Webseite: http://www.gdch.de/vas/fortbildung/kurse/fortbildung2009.htm#1202
Kontakt: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Postfach 90 04 40 60444 Frankfurt am Main Deutschland; Tel.: (+49 69 7917-364/-291)
 
4.zum Seitenanfang gehen[ID=239413]Prüf-, Maßnahmen- und Vorsorgewerte nach der neuen Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung
19. Jun 2009; Offenbach, Deutschland

Zusammenfassung: Werte-Begriffe Eintägiges Intensivseminar. Prüfwerte, Maßnahmenwerte und Vorsorgewerte und ihre Anwendung nach der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung Mit der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung sollte eine Harmonisierung der Bewertung schädlicher Bodenveränderungen und Altlasten und damit auch eine Abkehr vom 'Listenunwesen' erreicht werden. Zur Zeit herrscht allerdings im Umgang mit den Werten der Verordnung sowohl in Unternehmen und Ingenieurbüros als auch in den Behörden eine sehr große Unsicherheit. Die in Verbindung mit dem Inkrafttreten von Bundes-Bodenschutzgesetz und Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung allgemein verbindlichen Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmenwerte bestimmen für den betrachteten Wirkungspfad den Bewertungsrahmen und die sprachliche Identifikation bestimmter Belastungsstufen der Medien Boden, Bodenluft und Sickerwasser. Die Aussagen der an diesen Bewertungsmaßstab gebundenen Gutachten müssen in den meisten Fällen mit anderen Verordnungen oder Richtlinien verglichen werden, die beispielsweise auf Grenzwerten oder Orientierungswerten aufbauen. Ziel der eintägigen Schulung ist die Vorstellung der einzelnen Wertequalitäten bezüglich ihrer Herleitung und Aussage in Verbindung mit dem jeweiligen Wirkungspfad und dem Schutzgut. Dabei wird auf die Schutzfunktion und die jeweils angestrebte Risikoschwelle der einzelnen Werte eingegangen. Die Schulungsteilnehmer sollen anhand der vorgetragenen Thematik erkennen können, welche Werte unter welchen Bedingungen miteinander vergleichbar und welche Aussagen dadurch möglich sind.

Webseite: http://www.umweltinstitut.de/programme/wertebegriffe_ganz.pdf
Kontakt: Umweltinstitut Offenbach Frankfurter Straße 48 63065 Offenbach am Main Deutschland Herbert Pfaff-Schley; Tel.: (069-810679)
 
5.zum Seitenanfang gehen[ID=227315]Second International Conference on Transport, Atmosphere and Climate
22. Jun 2009 → 25. Jun 2009; Aachen, Deutschland

Zusammenfassung: The conference will cover all aspects of the impact of the different modes of transport (aviation, road transport, shipping etc.) on atmospheric chemistry, micro-physics, radiation and climate.

Webseite: http://www.pa.op.dlr.de/tac/
Kontakt: R. Sausen Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Institut für Physik der Atmosphäre, Münchner Str. 20 Wessling Germany D-82234; Tel.: (+49-8153-28-2500)
Verwandte Fachgebiete: Ökosysteme, Umwelt und nachhaltige Entwicklung
 
6.zum Seitenanfang gehen[ID=237910]Seminar — Toxikologie und Ökotoxikologie
09. Sep 2009 → 10. Sep 2009; Cuxhaven, Deutschland
Veranstalter: Haus der Technik e.V.
Webseite: http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-09-262-9.html?pattern=
Verwandte Fachgebiete: Schulungen zum Thema Gefahrgut-Vorschriften
 
7.zum Seitenanfang gehen[ID=237960]Seminar — Toxikologie und Ökotoxikologie
05. Nov 2009 → 06. Nov 2009; Essen, Deutschland
Veranstalter: Haus der Technik e.V.
Webseite: http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-11-442-9.html?pattern=
Verwandte Fachgebiete: Schulungen zum Thema Gefahrgut-Vorschriften
 

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Stand vom 05. Januar 2009